Verfahrensmechaniker/-in - Fachrichtung Transportbeton

Was machen Verfahrensmechaniker/-innen - Fachrichtung Transportbeton?

Verfahrensmechaniker/innen in der Fachrichtung stellen vor allem verschiedene Arten von Beton her. Je nach Sorte mischen sie die Ausgangsstoffe Zement, Sand, Kies und Wasser in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis mit Zusatzmitteln und –stoffen. Sie arbeiten an automatisierten Betonmischanlagen, die sie auch warten und instand setzen. Durch Messungen und die Analyse von Proben stellen sie die Qualität der Betonmischungen sicher. Nach dem Mischvorgang kümmern sie sich um das Beladen der Lkws. Häufig disponieren Sie auch den Einsatz der Transportfahrzeuge (Fahrmischer) für die Belieferung der Baustellen. Außerdem betreiben sie Recyclinganlagen für die Wiederaufbereitung von Restbeton.

Für wen ist der Job geeignet?

Grundvoraussetzung ist Geschicklichkeit, Sorgfalt und genau Beobachtung. Auch Entscheidungs- und Reaktionsgeschwindigkeit sowie technisches Interesse, Spaß an der Arbeit und im Team und die Bereitschaft auch im Freien zu arbeiten gehören zu den Grundvoraussetzungen.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung ist die Mittlere Reife oder der qualifizierte Hauptschulabschluss. Es handelt sich um eine dreijährige Ausbildung. Die überbetriebliche Ausbildung (Berufsschule) findet zentral in Wiesau (www.bs-wiesau.de) statt.

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung zum Baufacharbeiter ist der erste Schritt ins Berufsleben. Nach mehrjähriger Berufserfahrung sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen z. B. zum Techniker/-in möglich. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann ein Ingenieurstudium (z. B. zum Ingenieur für Baustoffwissenschaft) begonnen werden.

Hier geht´s zur aktuellen Ausbildungsverordnung:
https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/seiverfmausbv_2004/gesamt.pdf

Der aktuelle Bautarifvertrag sieht folgende Vergütung vor:

Ausbildungsvergütung:

1. Lehrjahr: 756,52 €
2. Lehrjahr: 909,90 €
3. Lehrjahr: 1.080,82 €