Straßenbauer/-in

Was machen Straßenbauer/-innen?

Im Tief- und Ingenieurbau werden Straßenbauer/-innen zur Erstellung von Straßen, Plätzen und Wegen gebraucht. Nach den Erdarbeiten wie Lösen, Laden und Transportieren der Bodenmassen, wird der Untergrund planiert und verdichtet. Hierzu werden Baumaschinen wie Bagger, Lader, Raupen und Walzen eingesetzt. Auf dem verdichteten Untergrund werden Schotter und Recycling-Schichten als Unterbau eingebaut. Erst darüber werden Beton- oder Asphaltdecken als Fahrbahn aufgebracht. Außerdem führen Straßenbauer/-innen Pflasterarbeiten aus und stellen Randbefestigungen, Böschungen sowie Entwässerungsgräben her. Neben Neubauten übernehmen sie auch Unterhaltungs- und Reperaturarbeiten an Straßen, Wegen und Plätzen.

Für wen ist der Job geeignet?

Gesundheitlich fit, "mit Köpfchen" arbeiten, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick besitzen und gerne im Team arbeiten, sind die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzungen: mindestens qualifizierender Hauptschulabschluss.
Die Ausbildung besteht aus zwei Stufen. Nach einer zweijährigen Ausbildung zum/r Tiefbaufacharbeiter/-in folgt ein weiteres Ausbildungsjahr mit dem Abschluss Straßenbauer/-in.

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung zum Baufacharbeiter ist der erste Schritt ins Berufsleben. Nach mehrjähriger Berufserfahrung sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen zum Meister/-in, Polier/-in, Techniker/-in, Dipl.-Ingenieur/-in oder Ähnliches möglich.

Hier geht´s zur aktuellen Ausbildungsverordnung:
http://www2.bibb.de/tools/aab/ao/bauwirtschaft_1999.pdf

Der aktuelle Bautarifvertrag sieht folgende Vergütung vor:

Ausbildungsvergütung:

1. Lehrjahr: 785,00 €
2. Lehrjahr: 1.135,00 €
3. Lehrjahr: 1.410,00 €