Kanalbauer/-in

Was machen Kanalbauer/-innen?

Kanalbauer/-innen verlegen Rohre aus Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall. Bauen sie Abwassersysteme und -leitungen, vermessen sie zunächst die Arbeitsstrecke und sichern die Baustelle. Sie heben Schächte und Gräben aus und legen diese trocken. Anschließend sichern sie sie beispielsweise mit Kanaldielen oder Spundwandprofilen ab.
Kanalbauer/-innen überprüfen die Dichtheit von den Rohren, um sicherzustellen, dass keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Zusätzlich halten sie Abwassereinrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Für wen ist der Job geeignet?

Gesundheitlich fit, "mit Köpfchen" arbeiten, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick besitzen und gerne im Team arbeiten, sind die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung ist mindestens der qualifizierte Hauptschulabschluss.
Die Ausbildung besteht aus zwei Stufen. Nach einer zweijährigen Ausbildung zum/r Tiefbaufacharbeiter/-in folgt ein weiteres Ausbildungsjahr mit dem Abschluss
Kanalbauer/-in.

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung zum Baufacharbeiter ist der erste Schritt ins Berufsleben. Nach mehrjähriger Berufserfahrung sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen Polier/-in, Werkpolier/-in, Techniker/-in, Dipl.-Ingenieur/-in oder Ähnliches möglich.

Der aktuelle Bautarifvertrag sieht folgende Vergütung vor:

Ausbildungsvergütung:

1. Lehrjahr: 785,00 €
2. Lehrjahr: 1.135,00 €
3. Lehrjahr: 1.410,00 €