Spatenstich Möbelhaus Schäfer & Fitz, Walldürn

Was lange währt, wird endlich gut! Wenn dieser Spruch auf ein Bauprojekt zutrifft, dann auf den Neubau des Möbelhauses Schäfer + Fritz in Walldürn, den die Bauunternehmung Glöckle SF-Bau GmbH in den kommenden Monaten realisieren wird.

Als Ende Juli der offizielle Spatenstich erfolgte, ging eine vieljährige Phase der Planungen und Gesprächen zu Ende. Dementsprechend groß war die Freude des Bauherren und aller mit der Planung und Vorbereitung Beteiligten sowie der zahlreichen Ehrengäste, dass nun endlich mit den Arbeiten für den 13 .000 Quadratmeter großen Komplex begonnen werden kann. Mit dem Neubau, darin waren sich alle Redner einig, setze Bauherr Wolfram Fitz ein „starkes Signal für die gesamte Region!“

Bernd Supthut, Geschäftsführer der Glöckle SF-Bau GmbH, fasste das Bauvorhaben in Zahlen: „In den nächsten Monaten werden wir 800 Fertigteile zusammenfügen, wobei 600 Tonnen Baustahl verarbeitet werden. Außerdem werden 4600 Erdwärmesonden für die Wärmeversorgung des Gebäudes gebohrt.“ Der Fertigstellung des Gebäudes im Juli 2014 sieht der Diplom-Ingenieur positiv entgegen.

Die beeindruckenden Zahlen des Neubaus: Das dreigeschossige Möbelhaus wird 82 Meter lang und 50 Meter breit. Das gesamte Gelände ist etwa 17.000 Quadratmeter groß. Der Gebäude-Komplex mit einer Gesamtfläche von 13.200 Quadratmetern enthält neben der reinen Verkaufsfläche (5250 Quadratmeter) ein Lager mit Werkstatt, Büro- und Schulungsräume sowie einen Restaurantbereich mit angeschlossener Testküche. Durch die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und die Wärme-/Kälteversorgung durch Geothermie produziert das Gebäude als „Grünes Möbelhaus“ mehr Energie als es verbraucht. Für Kunden und Mitarbeiter stehen im Außenbereich 212 Parkplätze zur Verfügung.

Bauherr Wolfram Fitz betonte in seiner Rede, dass die Kaufkraft gerade auch in Walldürn sitze und nicht nur in den Ballungsräumen. „Wir wollen den Menschen die Chance geben, in der Region einzukaufen", informierte der Bauherr und verwies auf den Standort in Waldstetten. „Die Logistik und der Platz entwickelten sich allmählich zu Problemen. Außerdem muss die Präsentationsfläche größer werden. Manche Kunden von außerhalb sind enttäuscht, wenn sie das alte Gebäude sehen.“

Der Neubau sei deshalb keine Frage des Könnens, sondern eine Frage des Müssens gewesen, meinte Fitz weiter. Er sei froh, dass sich nach den vielen Schwierigkeiten im Vorfeld jetzt alles zum Guten entwickelt habe und das Großprojekt nun endlich Realität werde. „Ich blicke optimistisch in die Zukunft. Als Unternehmen haben wir 20 Jahre Erfahrung. Der Bau des neuen Standorts wird davon profitieren. Vieles, was wir in Waldstetten hätten besser machen können, werden wir nun umsetzen", versicherte Fitz beim offiziellen Spatenstich.