100. Geburtstag von Fritz Glöckle

Ein ganz besonderes Ereignis wurde am Samstag im Hauptsitz der Unternehmensgruppe Glöckle gefeiert: Fritz Glöckle erlebte zusammen mit vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie seinen Angehörigen und Wegbegleitern seinen 100. Geburtstag. Es war eine Reise durch die Geschichte; die Redner, aber auch Freunde und Angehörige des Jubilars ließen ein Jahrhundert Revue passieren.

Der Sohn des Jubilars und Chef des Familienunternehmens mit über 100jähriger Tradition, Klaus Glöckle, begrüßte nicht nur die Gäste, sondern gab auch einen kurzen Abriss über die Verdienste seines Vaters für die Firma. Er dankte ihm für seinen jahrzehntelangen und unermüdlichen Einsatz für den Aufbau und die stete Weiterentwicklung der Firmengruppe sowie für den unternehmerischen Weitblick und nie erlahmende Tatkraft. Aus schwierigen Anfängen heraus – kurz vor dem 2. Weltkrieg hatte Fritz Glöckle die Leitung der Firma übernommen – kümmerte sich der Sohn des Firmengründers Jakob Glöckle um die Belange der Firma und ihrer Mitarbeiter. „Wir würden heute nicht so da stehen, hättest du dafür nicht den Grundstein gelegt und zielstrebig weiter am Erfolg des Unternehmens gebaut. Dafür zolle ich dir nicht nur Dank, sondern auch meinen tief empfundenen Respekt vor dieser ungeheuren Lebensleistung!“

Oberbürgermeister Sebastian Remelé überbrachte die Grüße und herzlichsten Glückwünsche der Stadt zu dem besonderen Geburtstag und dankte Fritz Glöckle und seiner Firma, die Stadtgeschichte geschrieben hätten. „Sie haben nicht nur in städtebaulicher Hinsicht Ihre Spuren hinterlassen, sondern auch im kulturellen Bereich“, so der OB weiter. Durch die großartige Ikonensammlung hätte Fritz Glöckle auch den Kulturstandort Schweinfurt mitgeprägt; er dankte dem Jubilar von Herzen für dessen sehenswerte Ikonensammlung, aber auch für sein Engagement für die Kultur der Stadt. „Die Unternehmensgruppe Glöckle kann stolz sein auf Fritz Glöckle, denn er hat Geschichte geschrieben.“

In den Reigen der Gratulanten reihte sich auch Rudolf Pfister, Vizepräsident des Bayerischen Baugewerbes, ein. Er überbrachte die besten Glückwünsche des Baugewerbes, aller unterfränkischer Bauinnungen sowie der Zimmererinnung Schweinfurt und Hassbergkreis. „Was Du in Deiner aktiven Zeit geleistet hast, findet auch heute noch bei mir und deinen Berufskollegen größte Wertschätzung. Hier kann man tatsächlich von Nachhaltigkeit sprechen – Nachhaltigkeit deines Wirkens.“

Laudator Helmut Irblich, langjähriger (beruflicher wie privater) Wegbegleiter von Fritz Glöckle, gab abschließend einen genauen Überblick über das berufliche Schaffen und Wirken des „Machers“ des Unternehmens sowie einen Einblick in das soziale Engagement des Tragwerkplaners, der seine schier unermüdliche Kraft auch aus seinen Reisen und seiner Beschäftigung mit der Kunst schöpfte. „Fritz Glöckle war Familienunternehmer mit Leib und Seele. Er wusste um seine unternehmerische wie soziale Verantwortung und kam dieser gerne und immer nach.“ Die Liste der Auszeichnungen sei lang – so wurde Fritz Glöckle u.a. ausgezeichnet mit der Ehrenurkunde der Handwerkskammer für Unterfranken, der Stadtmedaille der Stadt Schweinfurt, der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes Bayerischer Baugewerbeverbände, dem Ehrenring der Bayerischen Baugewerbeverbände oder dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.

Angesichts so viel Lobes und der zahlreichen Worte der Anerkennung ließ es sich der betagte Jubilar nicht nehmen, um in teils launigen Worten den zahlreichen Rednern, aber auch seiner Familie herzlich zu danken.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch eine in dieser Form erst- und einmalig auftretende Musikgruppe der Mitarbeiter der Firma Glöckle und dem Liederkranz Schweinfurt 1833 e.V. .